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Presse

Quelques échos dans la presse

D.Bernasconi, Tribune de Genève

Céramiques, huiles et aquarelles

Du 29 mars au 10 avril prochain à la Galerie d’Anières, vous pourrez admirer les oeuvres de Marie-Clémence Pfortner, d’Isabelle Piuz et de Charlott Probst, trois artistes d’Hermance.

C’est lors de la fameuse Foire aux talents, exposition des artistes hermançoises en avril de l’année dernière, que l’idée leur est venue d’exposer ensemble. Aussitôt dit, aussitôt presque fait. Nos trois Hermançoises se sont mises à la tâche, ont beaucoup travaillé et le résultat est là: du talent, du charme, de l’originalité.

Une exposition unique qu’il ne faut pas manquer sous aucun prétexte. Originales et très harmonieuses, les céramiques de Marie-Clémence ont un charme fou et plaisent à tous les coups. Proche de la nature, Isabelle nous séduit avec ses animaux de basse-cour peints dans de belles couleurs vives et dont nous apprécions l’authenticité. Beaucoup de douceur et de raffinement dans les aquarelles de Charlotte qui excelle dans ses créations d’un style léger et très personnel.

Trois artistes, trois techniques et un talent incontestable. Alors, venez nombreux, vous ne le regretterez pas et ce d’autant plus que toutes les trois, en plus de leur penchant artistique, sont très sympathiques et ne se prennent pas la tête, un trait de caractère rare que l’on ne retrouve que chez les grands artistes. Un trio chic et choc qui serait particulièrement heureux de vous accueillir à Anières.

Galerie d’Anières – 18, rue Centrale. L’exposition est ouverte mercredi, jeudi, vendredi de 18h à 20h, samedi de 10h à 17h et dimanche de 12h à 17h. Vernissage mardi 29 mars de 18h à 21h

Wiler Zeitung, Février 2006

Zarte Inspirationen in Aquarell Sehen – Spüren – Verstehen: Bilderausstellung von Charlotte Probst in der Galerie zur alten Bank in Niederuzwil

05.02.2006, Cornelia Forrer
Niederuzwil – „Aquarellieren ist die ehrlichste Art zu malen“, führte der St. Galler Professor Johannes Anderegg in seiner Laudatio aus. Seit 20 Jahren lebt die in Niederuzwil geborene Künstlerin, Charlotte Probst, am Genfersee. Aus Anlass ihrer Bilderausstellung in der Galerie zur alten Bank ist sie für ein paar Tage in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die Künstlerin Charlotte Probst kehrt für einige Tage in ihre Heimat zurück.

Er freue sich ganz besonders, dass Charlotte Probst in ihre Heimat zurückkehre, wenn auch nur für ihre Ausstellung, erklärte Gemeindepräsident Werner Walser, seines Zeichens auch Präsident der Galerie zur alten Bank. Normalerweise seien Begegnungen mit ehemaligen Bürgern höchstens anlässlich der Neuzuzügerbegrüssungen möglich. „Und wenn Charlotte Probst auch nicht mit Sack und Pack zurückkehrt, so lässt sie uns doch immerhin an Eindrücken aus ihrer jetzigen Heimat teilhaben“, erklärte er.

Nichts verbergen können
Unverkennbar zeigten die Bilder Charlotte Probsts die Gegend, in der sie seit 20 Jahren wohne, sagte Laudator Johannes Anderegg, Professor in St. Gallen. Diese zeugten von Professionalität, von höchster Sensibilität, von persönlichen Erfahrungen und grossem Einfühlungsvermögen. Von der Ausstrahlungskraft der Werke könnten sich die Betrachter selbst überzeugen, weshalb er sich in seiner Ansprache auf die Technik konzentrieren wolle.

Früh schon habe sich die Künstlerin auf das Aquarellieren festgelegt, der einzigen Malrichtung notabene, bei welcher nicht überpinselt werden könne. Während Ölfarbe oder Tempera überdeckt, abgespachtelt oder korrigiert werden könne, sei dies beim Aquarell nicht möglich. „Aquarellfarben sind durchscheinend, und der Hintergrund ist immer mitsichtbar“, erklärte Anderegg.

Auch das Zusammenflicken der Farben sei in der Aquarellmalerei unmöglich. „Aquarellfarben zerfliessen, verschwinden sozusagen“, so Anderegg. „Es ist unmöglich eine grosse Fläche in gleicher Farbe zu malen. Die Farbe läuft sich aus, wird gegen die Ränder hin heller, zerfliesst ins Weisse über“. Für das Spiel der Wasserfarben sei die sorgfältige Wahl des passenden Papiers wichtig.

Weiss als Farbe einbeziehen
Das Weiss des Hintergrundes werde ins Bild integriert, das sonst fragmentarisch, unfertig und fehlerhaft wirke. Aquarell komme mit wenig aus und wirke auch dort noch eindrücklich, wo eigentlich nichts sei, betonte der Laudator und unterstrich seine Ausführungen anhand einiger ausgestellten Bilder.

Früh schon hat die Künstlerin ihre Passion fürs Malen entdeckt. Sie besuchte nebst ihrem Sprachstudium die Schule für Gestaltung in St. Gallen. 1985 schrieb sie sich an der Kunstschule von Wallingford Philadelphia, Amerika, ein, wo sie der berühmten Aquarellistin, Judy Antonelli, begegnete, einem Mitglied der „Pensylvania Society of Watercolor Painters“.

Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz malte sie regelmässig mit dem österreichischen Maler, Franz Rupp, welcher sie dazu ermutigte, ihren eigenen Stil zu finden. Eine Gratwanderung sei das Aquarellieren eines Bildes immer, betont Charlotte Probst, die sich mehr und mehr auf den Ausdruck des Wesentlichen konzentriert. Ohne Vorskizzierung, alleine mit dem Vorstellung des zu entstehenden Bildes im Kopf, macht sie sich an ihre Werke.

Aufs Nötigste konzentrieren
„Das Bild einfach geschehen zu lassen“, ist es, was die Künstlerin an ihrer Maltechnik immer wieder von neuem fasziniert. Grossen Einfluss zur Wahl ihrer Technik schreibt sie ihrem Ehemann Gilbert zu. „Weniger ist mehr“, sei dessen Devise. Das überzeuge auch sie, die sich viel in der Natur bewege, wo sie auftanke und ihre Eindrücke sammle.

Fast zwanzig Ausstellungen in den letzten Jahren, vorwiegend in der Westschweiz und nur spärlich in St.Gallen, Zürich und im österreichischen St. Poelten zeugen von der unermüdlichen Schaffenskraft Charlotte Probsts. Nur durch die Vermittlung ihrer Schwester, Heidi Remund, welche in Bronschhofen wohnt, kam jene in Niederuzwil überhaupt zustande.

Hinter dem Ausstellungstitel „Sehen – spüren – verstehen“ verstecken sich Bilder einer noch heilen oder besseren Welt. Traumhafte Landschaften aus allen vier Jahreszeiten, blühende Blumenwiesen, flüchtige Momente voller Poesie, wundervolle Eindrücke der Inspiration, welche nur in der Natur zu finden sind. Bildtitel wie Gottesanbeterin, Einkehr, Tauwetter, Balsam oder Winterschlaf unterstreichen die Sanft- und Zartheit der Werke.

Die Bilder begreifen
„Die Bilder von Charlotte Probst sind nur eine Projektion ihrer inneren Malerwelt“, schrieb einst ein Kritiker. Sie seien auch eine entstandene Harmonie aller lebhaften Lichtstücke, welche zum Faden der Saison spazieren getragen würden und sängen, wenn der Frühling sie wecke, der Sommer sie tröste, der Herbst sich geheimnisumwoben präsentiere und der Winter auf Frieden und Ruhe verweise. Mit dem Titel der Ausstellung fordert die Künstlerin ihre Gäste auf, hinter die Bilder zu sehen, deren Aussage zu erspüren und versuchen, sie letztlich zu be- und ergreifen.

Eindrückliche Werke
Die Ausstellung zum Thema „Sehen – spüren – verstehen“ von Charlotte Probst in der Galerie zur alten Bank in Niederuzwil dauert noch bis 19. Februar und ist freitags 18 bis 20 und samstags/sonntags 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Künstlerin ist am 18. und 19. Februar anwesend.

J. Favre, Accrochage, Mars 2004

Les œuvres de Charlotte Probst ne sont qu’une projection du monde intérieur de peintre. Les couleurs de sont pas celles qu’elle voit mais une harmonie créée de toutes pièces de lumières animées promenées au fil des saisons et qui chantent lorsque cette chaude clarté la pénètre. Le printemps nous réveille à la vie, l’été serein nous console, l’automne ajoute au mystère et l’hiver blanc nous renvoie à nos sources pour retrouver la paix. Que de sensibilité dans cette exposition.

Accrochage, Oct. 2001

L’artiste sait capturer l’émotion fugitive de l’instant et allie réalité et rêve.

D. Bernasconi, Tribune de Genève, Sept. 2001

La légèreté des paysages, des fleurs et des personnages nous transporte dans un univers tout empreint de douceur et de finesse. L’artiste se concentre sur l’essentiel et ne se perd pas dans les détails qu’elle laisse flotter dans la poétique de notre imaginaire.

B. Belli, L’Extension, Juin 2000

Charlotte Probst nous amène dans un monde merveilleux de paysages et de fleurs. Elle nous promène dans ses tableaux pleins d’air frais et de sentiments où on se trouve bien, tout en vivant la passion et la liberté d’une artiste qui va au bout de son imagination.

J.L.R., Vevey Hebdo, 1995

Il y a une constante poésie et beaucoup de douceur dans les oeuvres de Charlotte Probst qui nous révèlent avant tout une artiste délicate, sensible à la lumière et à la transparence des choses.

Journal Reg’Art, Lausanne, 1995

Elle reste un peintre figuratif qui échappe toutefois à la classification étroite du terme. Sa source principale d’inspiration est la campagne, elle observe la nature et en retient la lumièe.

C.F., Hermance, 1992

Ses aquarelles allient réalité et rêve. Dans trop de rêve le spectateur se perd, dans trop de réalité il s’ennuie. Ici celui qui regarde se sent chez lui – mais il est dépaysé en même temps.

Elle laisse respirer le papier, elle joue avec les blancs, les transparences et elle confère à ses travaux un climat de rêve, de vision fugitive.